Das Meer zu salzig, das Wetter zu sonnig oder der Strand zu sandig: Dass Beschwerden von Urlaubern nicht immer gerechtfertigt sind, ist bekannt. Manche sind jedoch nicht nur abwegig, sondern auch sehr amüsant. HRS, Europas führendes Online-Hotelreservierungsportal, hat bei seinen Hotelpartnern nachgefragt und die witzigsten Kundenbeschwerden zusammengestellt. Ein paar Auszüge davon wollen wir Ihnen in der Reihe „Fremde Betten“ präsentieren:
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Um die Präsentation unserer Lesergeschichten (und den Mut, uns auch Ihre Story zu erzählen!!) ein bisschen voranzutreiben, möchten wir heute die Erfahrungen von Prof. Dr. Felizitas Romeiß-Stracke, Soziologin/Stadtplanerin, Beraterin, Professorin und Gründerin der Plattform für Tourismusarchitektur an der Technischen Universität München, mit Ihnen teilen.
Die Expertin berichtet in Ihrem Artikel „Fremdes Bett“, erschienen im Jahrbuch 2008 des Bundes Deutscher Innenarchitekten im Callwey Verlag, über Ihre Sicht auf den einen oder anderen Zwischenfall und Mangel in so manchen Hotels…..viel Spaß beim Lesen!
“Unterwegs-Sein gehört zu meinem Beruf. Ich mag Hotels eigentlich nicht!
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Unlängst war ich quer durch Österreich unterwegs auf dem Weg zum Bodensee. Auf der Suche nach jemandem der mich in die Details der Käseproduktion einweiht ging es auch durch den Bregenzerwald, ein wunderschönes Fleckchen Erde. Aus der Kurzeinführung in die Käseproduktion wurde leider nichts, dafür standen wir irgendwann vor dem (mir bis dahin unbekannten) Hotel Post in Bezau, ein beeindruckender Bau, aus viel Holz und Glas.
Der Wellnessbereich ist einfach unglaublich, ich denke wir waren in jeder der 4 Saunen und im Dampfbad, haben jeden Pool probiert und fast jede der Duschen (jede mit einem anderen Duschkopf!) genutzt. Die Ausstattung war (wenn ich mich richtig erinnere) von Klafs, das viele Holz überall und die Liebe zum Detail (auch im Zimmer) waren wunderbar.
Apropos Detail: das einzige Makel das mir auffiel, war ein unübersehbarer Brandfleck direkt bei der Befestigung der Glastüre zum Badezimmer. Nicht störend, keinesfalls genußmindernd, aber zumindest auffallend. Wir haben lange gerätselt ob es ein Wasserschaden war oder doch ein Brandfleck.
Alles in Allem aber ist das Hotel Post ein gelungenes Beispiel für gelungene Tourismusarchitektur, vor allem dafür dass nicht jedes Jahr ein Zubau entstehen muss, sondern dass ein umfangreicher Umbau manchmal die bessere Entscheidung ist.

Liebe Leser,
Wer kennt sie nicht, die Momente, die es einem schwer machen sich zu entscheiden ob man nun lachen, weinen, den Kopf schütteln oder davonlaufen soll. Oder vielleicht gleich alles auf einmal. Hin und wieder stehen wir vor dieser Entscheidung besonders dann, wenn wir nicht auf unser vertrautes Umfeld vertrauen und gewohnten Gewohnheiten nachgehen können, nämlich dann, wenn wir auf Reisen sind.
Da hilft nur eines: Kamera zücken und die Sensation, die positive oder absolut schräge Offenbarung und Erfahrung wenn möglich bildlich festhalten, in einem emotionsreichen und beschreibenden Text in Form einer kurzen Story für die Nachwelt sichern und als Email ab damit zu mir! Alles was Sie auf Ihren Reisen bezüglich Architektur, Form, Funktion und Umgebung begeistert, zufrieden stellt oder stutzig macht, ist als inspirierende Geschichte gern gesehen.
Ich sorge dafür, dass Ihr Erlebnis in Erinnerung bleibt und gegebenenfalls auch ein Lächeln auf das eine oder andere Leser-Gesicht zaubert. Egal ob komische oder außergewöhnliche Geschehnisse im Hotel, merkwürdige oder lobenswerte Vorgänge im Restaurant oder unheimliche oder atemberaubende Abenteuer auf touristischen Veranstaltungen, ich habe ein offenes Ohr und berichte gerne auf lockere Art und Weise und mit einem Augenzwinkern davon.
Melden Sie sich einfach bei mir unter tanja.hawryliw@platou.at um Ihrem persönlichen Urlaubserlebnis Gehör zu verschaffen!
Bis dahin frohes Reisen und Entdecken,
Tanja H.